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Festivals

Crossing Europe 2021 - Festivalfilme für zuhause

Das Crossing Europe eröffnet unseren Festivalmonat mit einer Auswahl aus zehn hochkarätigen europäischen Filmen, die im Anschluss an das Festival von 6. Juni bis 6. Juli bei uns zu streamen sein werden. Auf nach Europa!

Lebendig, weltoffen, vielsprachig und divers präsentiert sich der diesjährige Festivaljahrgang des Crossing Europe Filmfestivals – stellvertretend dafür stehen die ausgewählten zehn Filme, die in zehn verschiedenen Ländern angesiedelt sind und zu einer cineastischen Reise quer durch ganz Europa einladen.

Nach einem pandemiebedingten Ausfall lädt das vielfältige Festival wieder nach Linz, wo von 1. bis 6. Juni 123 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 40 verschiedenen Ländern zu sehen sind. Im Anschluss an das physische Festival im Kino werden ausgewählte Filme unter dem Namen “Crossing Europe VOD Premieren 2021″ bei uns zu sehen sein:

ALLTID AMBER / Always Amber

R: Lia Hietala & Hannah Reinikainen, Dokumentarfilm, SE 2020, 76 min, OmeU

Auf die Welt gekommen ist Amber als biologisches Mädchen, doch mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Normen konnte sie spätestens als Jugendliche wenig anfangen. Sie fühlt sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht vollkommen zugehörig und versteht auch nicht, wieso darum so ein großes Hehl gemacht wird. Amber ist einfach Mann und Frau zugleich – oder eben nichts davon. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über Geschlechterneutralität, Rollenbilder und das Recht, so zu sein, wie wir wirklich sind.

AUTOMOTIVE

R: Jonas Heldt, Dokumentarfilm, DE 2020, 80 min, OmdU

Sie kommen nie miteinander in Berührung und doch arbeiten sie im gleichen Betrieb. Leiharbeiterin Sedanur sortiert nachts Autoteile im Lager und träumt davon, irgendwann einen fetten Benz zu kaufen. Sie verliert als eine der Ersten den Job, als Audi in die Krise kommt. Headhunterin Eva hingegen versucht Expert*innen für die Firma an Land zu ziehen und plant, sich eines Tages mit ihrer Partnerin in die Karibik abzusetzen. Währenddessen rollen, als Vorboten der Automatisierung, in den neuen Produktionshallen aber ohnehin längst fahrerlose Roboter durchs Bild.

DASATSKISI / Beginning

R: Dea Kulumbegashvili, Drama, GE/FR 2020, 125 min, OmeU
CROSSING EUROPE Award – Best Fiction Film 2021

Es gibt Filme, die sind in ihrer leisen Wucht so gewaltig, dass es einem förmlich den Atem verschlägt. DASATSKISI ist so ein kleines Meisterwerk und ein famoses Kinodebüt obendrein. Die georgische Regisseurin erzählt darin mit faszinierenden, in statischen Einstellungen gefilmten Bildern von Yana, einer liebenswürdigen Pfarrersfrau und folgsamen Zeugin Jehovas, deren Welt unverhofft und auf brutale Weise aus ihrer Erstarrung gelöst wird. DASATSKISI ist Anfang und Ende, Hölle und Auferstehung, Realismus und Überhöhung, alles zugleich, und ein Film, den man unbedingt auf der großen Leinwand gesehen haben sollte.

DEALING WITH DEATH

R: Paul Sin Nam Rigter, Dokumentarfilm, NL 2020, 74 min, OmeU

Über mehrere Jahre hinweg begleitet der Filmemacher die holländische Bestattungsunternehmerin Anita, die im Vorfeld der Errichtung eines multikonfessionellen Bestattungszentrums eine Forschungsreise in die unzähligen Religionsgemeinschaften des Amsterdamer Vororts Bijlmeer antritt. Je intensiver sie sich mit den vielfältigen Begräbnisritualen der Communitys auseinander setzt, desto größer werden allerdings ihre Zweifel daran, ob ihre Vision den Bedürfnissen der Communitys gerecht werden kann. Der Film erhielt den Preis für den besten niederländischen Dokumentarfilm am Internationalen Dokumentarfilmfestival Amsterdam – IDFA 2020.

HAYALETLER / Ghosts

R: Azra Deniz Okyay, Drama, TR/FR/QA 2020, 87 min, OmeU

Der Strom fällt aus in Istanbul und die Stadt versinkt mit jeder Stunde mehr im Chaos. Betroffen sind auch vier Menschen aus einem Viertel, dass im Sinne der Gentrifizierung immer mehr der „neuen Türkei“ weichen muss. Eine Mutter, deren Sohn im Gefängnis sitzt und dringend Geld braucht. Eine junge Frau, die immer nur ans Tanzen denken kann. Eine Aktivistin, die gegen unrechtmäßige Inhaftierungen demonstriert und ein Mann, der von moralisch verwerflichen und illegalen Geschäften lebt. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder an diesem Tag und vereinen sich bei einem Deal, der fast schief läuft.

LA ÚLTIMA PRIMAVERA / Last Days of Spring

R: Isabel Lamberti, Drama, NL/ES 2020, 77 min, OmeU

Die Cañada Real ist eine in den 1950er Jahren illegal errichtete, slumartige Ansiedlung, die sich in der Region von Madrid viele Kilometer entlang eines alten Viehtriebweges erstreckt. Doch nun soll Schluss sein; die Hütten werden abgerissen und die dort lebenden Familien – überwiegend Roma und Marokkaner – zwangsumgesiedelt. Betroffen sind auch die Gabarre Mendozas, die den bevorstehenden Veränderungen beunruhigt entgegensehen. Sie leben einen letzten Frühling miteinander, in dem nur noch wenig in gewohnten Bahnen verläuft – von Lamberti beobachtet aus einer respektvollen Distanz, die die Möglichkeit zur (Selbst-)Inszenierung offen hält.

MARE

Re: Andrea Štaka, Drama, CH/HR 2020, 84 min, OmeU

Hausfrau, Mutter, Ehefrau. Mare ist geübt in der klassischen, klischeebehafteten und – wie man hoffen möchte – veralteten Frauenrolle. Dass sie sich darin nicht wohl fühlt und nach mehr Unabhängigkeit und Autonomie sehnt, ignoriert ihr Mann gekonnt. Während er als Security-Mitarbeiter am Flughafen von Dubrovnik Flugzeugen beim Starten zusieht, hebt Mare insgeheim emotional ab: Sie erlebt sexuelle Höhenflüge mit einem jungen Unbekannten. Ein bodenständiger, physischer, auf Super 16mm gedrehter Film, der das Wesentliche nicht mit Worten erzählt, sondern die Bilder für sich sprechen lässt.

MOTVINIEREBA / Taming the Garden

R: Salomé Jashi, Dokumentarfilm, GE/DE/CH 2021, 92 min, OmeU

Was sammelt jemand, der schon alles hat? Im Fall eines ehemaligen georgischen Premierministers lautet die Antwort: alte riesige Bäume. Er kauft sie und schickt sie auf eine ungewöhnliche Odyssee, bis sie in seinem privaten Garten neu eingepflanzt werden. Die ruhigen, unkommentierten Bilder muten oft surrealistisch an und werden nur von den Gesprächen der Menschen begleitet, die die Reise der Bäume in Gang setzen oder sie mit gemischten Gefühlen beobachten. Die Aufnahmen bieten so sehr viel Raum für Assoziationen – von Entwurzelung über Dekadenz bis hin zum Kampf zwischen Mensch und Natur.

SLUŽOBNÍCI / Servants

R: Ivan Ostrochovský, Drama, SK/RO/CZ/IE 2020, 80 min, OmeU

In eindringlich komponierten Schwarzweißbildern treffen in SERVANTS „Diener“ zweier Glaubenssysteme aufeinander: die Seminaristen der theologischen Fakultät in Bratislava und die Funktionäre des kommunistischen Geheimdienstes. So trennscharf Hell und Dunkel hier kontrastieren, so wenig lassen sich die Momente fixieren, die zu der Wahl führen, sich auf der einen oder der anderen Seite zu engagieren. Der Film stellt weniger die Frage nach dem Warum als die Frage nach dem Wie: unter Einsatz ihrer Körper und ihrer Leben.

SWEAT

R: Magnus von Horn, Drama, PL/SE 2020, 106 min, OmeU

Sylwia trainiert hart und postet viel. Sie ist Fitness-Influencerin auf Instagram und unentwegt im Einsatz, um ihre Fans und Follower bei Laune und das Geschäft am Laufen zu halten. Die brutalen Nebenwirkungen ihres erfolgreichen Social-Media-Daseins bekommt sie zu spüren, als ihr ein Stalker auflauert, der sie plötzlich mit der Realität und ihrer eigenen Einsamkeit konfrontiert. Mit einer Kamera, die so aktiv, beweglich und intuitiv ist wie die junge Frau, der sie auf Schritt und Tritt folgt, inszeniert Magnus von Horn ein Drama voller Energie und Schweiß, Gefühl und Menschlichkeit.

 

 

Das CROSSING EUROPE ist eines von drei Filmfestivals, die im Juni und Juli 2021 im KINO VOD CLUB zu Gast sind. Ab 11. Juni sind zusätzliche Filmprogramme der DIAGONALE ’21 sowie ab 17. Juni des TRANSITION – International Queer & Minorities Filmfestival zu sehen.