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Festivals

Transition 2021 - Festivalfilme für zuhause

#CLAIMYOURSPACE lautet das Motto des Transition Queer & Minorities Filmfestival und wir freuen uns sehr, dass ein Teil ihres Programms auch einen Platz bei uns im VOD CLUB gefunden hat. Von 17. Juni bis 11. Juli gibt es im Anschluss an das physische Festival 10 Filme der diesjährigen Festivaledition zu sehen.

«Viele Geschichten erreichen uns nicht. Queere Migrant*innen sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit. Transition gibt auch ihnen Bild und Stimme.», sagt Yavuz Kurtulmus, Gründer und Festivalleiter. Der Film als Instrument für Information, Bildung und Unterhaltung lässt alle zusammenkommen, um die Vielfalt des Queer-Seins zu feiern. Mehrere tausend Besucher*innen strömten in den vergangenen acht Editionen zu den Screenings und Side Events des Festivals seit seiner Gründung 2012.

Das Festival steht auch heuer unter dem Motto #CLAIMYOURSPACE und wir geben ihrem Programm sehr gerne einen Platz im VOD CLUB. Von 17. Juni bis 11. Juli sind 5 Dokumentar- und 5 Spielfilme aus dem Festivalprogramm zu sehen.

TRANSITION – ONLINE: 17. Juni bis 11. Juli 2021

GAME ON – QUEER DISRUPTIONS IN SPORT (OmeU)
Regie: Mária Takács, Doku, HU, 2021

Eine lesbische Boxerin, ein:e intersexuelle Ruderer:in, eine Fußballspielende Transfrau und schwule Läufer, welch großartiges Team! In den letzten Jahren, gewannen zwar LGBTIQA+ Sportler:innen stetig mehr Sichtbarkeit im Sport, besonders im Profi-Bereich wagen jedoch noch wenige, sich öffentlich zu outen. Queere Amateur:innen-Sportvereine verzeichnen hingegen eine Zunahme der Mitglieder, da sie jenen sichere Räume bieten, die diese benötigen. Der Film stellt 5 queere Athlet:innen vor, deren sportliche Leistungen bisher weitgehend unsichtbar blieben. Der Film trägt damit zur Sichtbarkeit von LGBTIQA+ Sportler:innen sowie zum Abbau von Ignoranz und Diskriminierung bei, und unterstreicht das integrative Potenzial von Sport.

INSTRUCTIONS FOR SURVIVAL (OmeU)
Regie: Yana Ugrekhelidze, Doku, DE, 2021

Yana Ugrekhelidzes Dokumentarfilm begleitet Alexander, einen Transmann, und seine Frau Mari durch eine turbulente Zeit der Konflikte, welche durch in der georgischen Gesellschaft weit verbreitete Anti-LGBTIQa+-Ressentiments verursacht werden. Alexander muss seine Transition geheim halten und wird überdies in seinem Pass weiterhin als Frau ausgewiesen, was bedeutet, dass er auf legalem Weg keine Arbeit finden kann. Aus diesem Grund beschließt Mari für 12,000 Dollar Leihmutter zu werden. Der ursprünglich pragmatische Plan des Paares, mit dem Geld Georgien zu verlassen und ihre Freiheit in Europa zu suchen, wird zu einem emotionalen Dilemma, als Alexander und Mari beginnen, eine Beziehung zu dem ungeborenen Kind aufzubauen.

KAPANA (OmeU)
Regie: Philippe Talavera, Drama, NA, 2020

Namibia ist nicht unbedingt bekannt für queere Kultur, vielmehr ist es ein Land, in dem Homosexualität immer noch kriminalisiert wird. KAPANA von Regisseur Philippe Talavera ist nun nicht nur ein Statement gegen Diskriminierung von LGBTIQA+ Personen, sondern auch ein Versuch, das namibische Kino zu diversifizieren. Der Film erzählt die Geschichte des Paars George und Simoen, die aus gänzlich anderen Familienverhältnissen kommen. George ist Versicherungsmakler aus der Mittelschicht und lebt, akzeptiert von seiner Familie, offen schwul. Simeon hingegen, der aus einer Arbeiterfamilie kommt, verkauft Essen am Markt und kämpft umgeben von traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit um Anerkennung.

LEADING LADIES (OmeU)
Regie: Ruth Caudeli, Drama, CO, 2021

Der kolumbianische Film der Regisseurin Ruth Caudeli, der ohne Skript und komplett improvisiert gedreht wurde, erzählt die Geschichte fünf junger Frauen, die sich zu einem festlichen Abendessen versammeln. Anlass ist die plötzliche Rückkehr von Marce, die zwei Monate davor ebenfalls ohne Vorwarnung verschwunden war. Selbst als sie das Geheimnis ihres Verschwindens lüftet, scheint die Gruppe ihre Erklärung nicht akzeptieren oder glauben zu wollen. Der Film zeigt die Geschehnisse des Abends aus der Perspektive jeder einzelnen Teilnehmerin und offenbart, wie Schuldgefühle unseren Blick und unsere Erinnerungen verschleiern können.

LOVE, SPELLS AND ALL THAT (OmeU)
Regie: Ümit Ünal, Drama, TR, 2019

LOVE, SPELLS AND ALL THAT ist die Geschichte zweier Frauen, die an ihrem Glauben an die Liebe und den Gesetzen der Physik zu zweifeln beginnen. Als Teenager verliebten sich Eren, die Tochter eines mächtigen Abgeordneten des türkischen Parlaments, und Reyhan, die Tochter des Hausmeisters im Sommerhaus von Erens Familie. Ihre unglückliche Liebesbeziehung wird von Erens Eltern gewaltsam beendet. Doch zwanzig Jahre später treffen die beiden Frauen wieder aufeinander und begeben sich auf eine nostalgische Reise rundum die atemberaubende Insel Büyükada vor Istanbul. Gemeinsam versuchen sie einen alten Liebeszauber aufzuheben, mit dem Reyhan Eren belegt hatte.

MARIA LUIZA (OmeU)
Regie: Marcelo Díaz, Doku, BR, 2019

Maria Luiza da Silva ist die erste Transfrau in den brasilianischen Streitkräften. Schon als Kind wollte sie sich nicht als Junge identifizieren, was sie in eine Depression führte und der Grund dafür war, dass sie die Schule abbrach. Im Versuch ein konventionelles Leben zu führen, trat sie mit 18 Jahren in die Luftwaffe ein, heiratete und gründete eine Familie. Nachdem sie ihre wahre Identität viele Jahre versteckt gehalten hatte, erkannte sie jedoch, dass sie etwas ändern und ihre weibliche Identität annehmen musste. Daraufhin wurde sie nach 22 Dienstjahren aufgrund von „Arbeitsunfähigkeit“ in den erzwungenen Ruhestand versetzt. Der Film fragt nach den Gründen, weshalb Maria Luzia nicht die weibliche Militäruniform tragen durfte, und begleitet sie auf ihrer Suche nach Bestätigung als katholische Transfrau in der brasilianischen Armee.

MOSS AGATE (OmeU)
Regie: Sélim Mourad, Drama, LB, 2021

MOSS AGATE ist ein bildgewaltiger Filmessay über Leben, Tod und Reinkarnation. Die Filmfiguren sind hin- und hergerissen zwischen Nostalgie und Hoffnung, zwischen Zerstörung und Schöpfung. Sie bewegen sich zwischen unterschiedlichen Welten sowie zwischen künstlerischen Medien und befinden sich dennoch stets im selben Szenario, jenem des krisengeschüttelten Libanon. AGATE MOSS ist nach LINCEUL (2018) und CORTEX (2019) der letzte Teil von Sélim Mourads politischer Trilogie über den Körper, in dem erneut der queere, nackte Körper eine zentrale Rolle spielt. Gerahmt von einer philosophischen Erzählung und malerische Bilder mit mythischen Motiven kombinierend, wird Mourads neuer Film zu einem einzigartigen ästhetischen Erlebnis.

POSTCARDS FROM SICILY (OmeU)
Regie: David Gräber, Drama, DE, 2021

Frühling in Berlin. Marcus und Claudias Beziehung ist am Nullpunkt. Marcus weiß nicht wohin und sucht Zuflucht bei seiner Schwester Jana. Doch dann lernen sich Jana und Claudia kennen, ohne dass die drei um den Zusammenhang wissen. Die Frauen entwickeln Gefühle füreinander, während Marcus, wohnungslos, immer weiter an den Rand gedrängt wird.

THE HOUSE OF LOVE (OmeU)
Regie: Luca Ferri, Doku, IT, 2020

Bianca Dolce Miele ist eine 39-jährige Transfrau und Sexarbeiterin. Der Film zeigt Bianca in ihrer Mailänder Wohnung, er hält ihre Sicht auf das Leben, Telefonate mit Kunden sowie ihre alltäglichen und intimen Gedanken durch Gespräche mit Freund:innen fest. Die Kamera verlässt die Wohnung nie und ermöglicht damit einen Einblick in die Realität einer transsexuellen Sexarbeiterin, deren Wohnung mehr ist als nur ein Ort für sexuelle Befriedigung. Sie ist ein Ort für Intimität und Fantasien, ein Ort, der Privatsphäre gewährleistet und gleichzeitig Biancas Arbeitsumfeld darstellt. THE HOUSE OF LOVE von Regisseur Luca Ferri ist der dritte Teil seiner „domestic“-Trilogie, die ausschließlich in unterschiedlichen Wohnbereichen gedreht wurde.

THE LAST IMAGE (OmeU)
Regie: Benedito Ferreira, Doku, BR, 2020

Benedito Senna ist blind und möglicherweise sind aus genau diesem Grund sowohl sein Leben als auch seine Gedichte so bildgewaltig. Nach dem Umzug von der brasilianischen Stadt Belém nach Paris, verliebt sich Benedito in Jean Luc, einen hingebungsvollen Leser seiner Gedichte, den er schließlich auch heiratet. Ebenfalls in Paris lernt er einen anderen Benedito kennen, einen brasilianischen Filmregisseur und Visual Artist. Dem gemeinsamen Interesse an Bildern und an Poesie entwächst eine bemerkenswerte Freundschaft, die schließlich zu einem gemeinsamen Filmprojekt führt. Während der Dreharbeiten stellen sie jedoch fest, dass die Voraussetzungen nicht mehr die gleichen sind, und es werden Unterschiede sichtbar.

 

Das Transition Queer & Minorities Filmfestival ist das dritte in unserer Reihe der Filmfestivals im Frühsommer 2021 . Bis 11. Juli können Filme aus dem Programm des Crossing Europe, der Diagonale’21 und des Transition im KINO VOD CLUB gestreamt werden.

Bildcredit: © transition / Büro Butter