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Internationaler Frauentag - Kein Tag ohne Frauen
Der Internationale Frauentag wurde 1911 ins Leben gerufen und wird seit 1922 jährlich am 8. März zelebriert, um auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen. Und wer denkt, dass die Notwendigkeit für einen feministischen Kampftag nicht mehr gegeben wäre, der irrt leider. Unabhängig von globaler Ungerechtigkeit, die in Zeiten der Krise wieder stetig zunehmen, lässt es sich auch an der österreichischen Filmszene veranschaulichen. Der 2. Österreichische Film Gender Report zeigt:
» Frauen* erhalten nur 25 % der Filmförderung in Österreich
» Je mehr Geld, desto weniger Frauen*
» Stabstellen mit Entscheidungsmacht sind von Männern besetzt
» Noch Jahre bis zur Geschlechtergleichstellung
Zum Glück gibt es in Österreich Vereine wie dieRegisser*innen und FC Gloria, die sich einer (Film-)Welt der Gleichbehandlung, der Diversität, der fairen Aufteilung der Ressourcen, der Wertschätzung und des Respekts verschrieben haben. In Kooperation mit den Regisseur*innen haben wir im letzten Jahr das Festival Feminist Perspectives online begleitet und sind aktuell Online-Partner des TRICKY WOMEN – dazu unten mehr!
Auch der Film EIN TAG OHNE FRAUEN verbildlicht anschaulich was passiert, wenn Frauen – in diesem Fall in Island – auf die Straße gehen. Und was wir gemeinsam verändern können! Deswegen bietet der KINO VOD CLUB in Kooperation mit dem Creative Europe Desk diesen Film über das Kampftag-Wochenende, schon ab Donnerstag 5.3.26, in einem FREIFILM-Kontingent an! Also schnell sein, dieser Film der amerikanischen Filmemacherin Pamela Hogan ist ein feministisches Highlight.
Und zuletzt wollen wir euch noch einmal das ausführliche Interview mit Birgit Minichmayr anlässlich des letzten Frauentags ans Herz legen – ihr neuer Film DIE BLUTGRÄFIN von der renommierten Regisseurin Ulrike Ottinger feierte gerade auf der Berlinale seine Weltpremiere und ist ab Herbst auch in den österreichischen Kinos zu sehen!
FREIFILMAKTION: Ein Tag ohne Frauen
Regie: Pamela Hogan, Dokumentarfilm, US/IS 2024
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, „wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.
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Mehr InformationenTRICKY WOMEN EXTENDED
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Seit 2001 findet das Tricky Women Tricky Realities Anfang März – rund um den internationalen Frauentag – statt und legt dabei den Fokus auf Animationsfilme von Frauen und/oder genderqueeren Menschen. Damit bekleidet das Festival eine herausragende Position in der internationalen Festivallandschaft. Das Festival startet dieses Jahr am 11.03.26, und wir dürfen es schon vorab exklusiv online begleiten!
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Wir präsentieren euch auf unserer Events-Seite Tricky Women EXTENDED Filme aus dem Festival und ein exklusives Einstimmungsprogramm. Ab sofort könnt ihr bei uns ausgewählte Highlights entdecken: Die Filme aus dem Programm Noisy Ruptures zeigen die Verspieltheit, den Humor und die Experimentierfreude der österreichischen Animationsszene. Außerdem haben wir die Trailer der letzten 25 Jahre Festivalgeschichte für euch als gratis Filmprogramm. So bekommt ihr einen Einblick in die österreichische Animationslandschaft, die historisch wie gegenwärtig von starken weiblichen und/oder genderqueeren Positionen geprägt ist, und stärkt vor allem auch die Vorfreude auf das Tricky Women Tricky Realities 2026!
Auch noch mit dabei: Interview und Kuratierung der Festivalleitung, die uns ihre liebsten Filme aus unserem Katalog verraten. Das Festivalprogramm ist online und ein Großteil bei uns parallel zum Festival weltweit verfügbar.
Die Blutgräfin
Regie: Ulrike Ottinger, Drama, in Produktion
Letztes Jahr haben wir anlässlich des Frauentags und unserem letzten Freifilm MIT EINEM TIGER SCHLAFEN ein ausführliches Interview mit Birgit Minichmayr geführt, das wir euch an dieser Stelle noch einmal wärmstens ans Herz legen wollen – sowie den Film DIE BLUTGRÄFIN, der bei uns im Herbst in die Kinos kommt. Er hat gerade auf der Berlinale ’26 seine Premiere gefeiert – und wurde letztes Jahr mit weiblicher Starbesetzung in Wien gedreht. Die deutsche Filmemacherin, Malerin und Fotografin Ulrike Ottinger hat gemeinsam mit Elfriede Jelinek das Drehbuch zu ihrem Film geschrieben. In der Besetzung: Birgit Minichmayr (Zofe Hermine) und die französische Schauspiellegende Isabelle Huppert (Blutgräfin Báthory).
Birgit Minichmayr (links) und Isabelle Huppert (rechts) in DIE BLUTGRÄFIN. © Amour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg, Heimatfilm, Ulrike Ottinger Filmproduktion / P. Domenigg
Die beiden eröffnen einen neuen Tanz der Vampire. Wir begleiten sie auf ihrer aberwitzigen Jagd nach dem roten Lebenssaft, der verschütteten Geschichte ihrer Ahnen und einem Buch, das ihr Vampirreich zu zerstören droht. Ihnen auf den Fersen: ihr vegetarischer Neffe, sein Psychotherapeut, zwei Vampirologen und ein Polizeiinspektor mit Assistenten.
Damit wünscht euch das KINO VOD CLUB-Team einen schönen feministischen Kampftag!

