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Specials

Von Rap bis Rock - Die österreichische Klanglandschaft

Bühne frei für Musikfilme aus dem Land der Berge! Dieses mal haben wir unser Programm durchforstet, um von Klassik bis Hip Hop die große musikalische Bandbreite Österreichs zu beleuchten.

Schon bevor die Bilder sprechen lernten, waren Filmvorführungen ohne die musikalische Konstante kaum denkbar. So ist natürlich auch die Liebe zur Tonkunst etwas, das uns CineastInnen quasi in die Wiege gelegt wurde. Deshalb wollen wir euch in diesem Special eine Filmauswahl vorstellen, die sich genau darum – genauer um die österreichische Klanglandschaft und darüber hinaus – dreht.

Von Klassik über Rock und Hip Hop bis hin zum Schlager reichen die Sparten, innerhalb derer sich die porträtierten KünstlerInnen bewegen. Genauso divers ist die Motivation dieser Filme – so bekommen wir bei OH YEAH, SHE PERFORMS! Einblick in die Karrieren von vier Rock-Musikerinnen in einer von Männern dominierten Szene. Mit einem Blick in die Vergangenheit wiederum bildet DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES WALTER ARLEN den bald 100-jährigen Exilmusiker, mit dem Fokus auf das Thema der Emigration, ab. Etwas weniger ernst geht es in BLUTRAUSCH zu – dieser wirft die Austropop-Ikone Dr. Kurt Ostbahn (Willi Resetarits) in die Welt eines kultigen Kriminalfilms und zwingt ihn dazu, zwischen Beisl-Konzerten und Detektivarbeit zu jonglieren. 

 

Lust auf mehr? Dann stöbert in unserer Filmauswahl zur österreichischen Klanglandschaft:

OH YEAH, SHE PERFORMS!

Mirjam Unger, 2012, Dokumentation

Nervosität back-stage, Adrenalin on-stage, Band-Alltag off-stage. Vier junge Frauen, die ein Traum verbindet: eigene Musik zu komponieren, zu produzieren und davon leben zu können, ohne Kompromisse! Gustav, Clara Luzia, Teresa Rotschopf und Luise Pop auf ihrem Weg durch die Höhen und Tiefen eines selbstbestimmten Lebenstraumes. Ein Musikerinnenfilm.

 

DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES WALTER ARLEN

Stephanus Domanig, 2018, Dokumentation

Exil-Musik, das ist etwas, das keiner schreiben kann, den das Leben in Ruhe gelassen hat. Fast 100 Jahre alt ist Walter Arlen nun – und das ganze letzte Jahrhundert wird wieder wahr in seinen Geschichten und in seiner Musik. Vom «blauen Licht der letzten Straßenbahn» in Wien zu den goldenen Sonnenuntergängen in Los Angeles. DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES WALTER ARLEN zeichnet facettenreich und voller Zuneigung ein Porträt des 1938 Vertriebenen, der erst spät die Aufführung seiner Werke erlebt.

 

HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON LANG

Marcus H. Rosenmüller, 2015, Dokumentation

Ein Dokumentarfilm, der dem Menschen Goisern ungewöhnlich nahe kommt, gleichzeitig aber auch Raum für kritische Blicke offen lässt. Spätestens seit Veröffentlichung seines Erfolgsalbums EntwederUNDoder (2011) ist Hubert von Goisern nicht nur im Kreis der Alpenrock-Fangemeinde ein fixer Begriff. Mit seinen tiefsinnigen und kritischen Texten wurde er plötzlich auch in der Mitte der Gesellschaft gehört. Seine Hits haben Kult-Status erlangt – in seiner Heimat Österreich sowie auch im süddeutschen Raum. Seine persönliche und künstlerische Entwicklung zwischen den Höhepunkten seiner Karriere hingegen ist weitgehend unbekannt. Die Frage: „Was hat Hubert von Goisern eigentlich zwischen seinen großen Erfolgen – Koa Hiatamadl und Brenna tuat’s guat – gemacht?“ bildet den Ausgangspunkt für die Gesamtschau auf Goiserns aufregendes und singuläres Künstlerleben.

 

SCHWARZKOPF

Arman T. Riahi, 2011, Dokumentation

Nazar ist Wiener. Nazar ist Rapper. Und Nazar ist Schwarzkopf, also männlich, jung und mit migrantischem Background. Viele seiner Freunde sind arbeitslos und gelegentlich mit dem Gesetz in Konflikt – auch Nazar selbst muss während der Dreharbeiten in Untersuchungshaft. Trotzdem oder deswegen, ist Nazar für viele, der Schwarzkopf, der es geschafft hat. Es ist also kein plumpes Ghetto-Gebaren, das sich in seinen teils wütenden Liedern artikuliert. Ein Film über Identität, Sehnsucht und eine neue Generation an Wiener/innen.

 

ATTWENGERFILM

Wolfgang Murnberger, 1995, Dokumentation

Der Titel sagt alles. Ein Film über das Duo Attwenger, ein oberösterreichisches „Häufchen Musikband“ (Zitat: Jochen Distelmeyer, Musiker Blumfeld) bestehend aus Markus Binder (Schlagzeug) & Hans-Peter Falkner (Ziehharmonika). Der Film ist montiert aus Konzerten und privaten Auftritten von Attwenger, Interviews mit MusikkennerInnenn und einer Reihe von Trickfilmen, die für den Film zur Attwenger-Musik gestaltet wurden.

 

BLUTRAUSCH

Thomas Roth, 1997, Drama

Als der stadtbekannte Musiker Dr. Kurt Ostbahn nach einem Auftritt seine Stammkneipe, das `Espresso Rallye’, betritt, wird er Zeuge eines heftigen Streits zwischen dem Kellner Rudi und dem kleinkriminellen Musiker Wickerl. Wenige Getränke später macht sich Ostbahn auf den Heimweg. Dabei findet er die übel zugerichtete Leiche von Wickerl. Kurz darauf befindet sich Ostbahn inmitten einer skurrilen Kriminalgeschichte und gerät dabei sogar selbst in Lebensgefahr.

 

EVOLUTION AUF B

Kurt Brazda, Dokumentation, 2017

Kurt Brazda portraitiert den legendären Kompositionslehrer an der Wiener Musikakademie Karl Schiske, dessen Todestag sich 2019 zum 50. Mal jährt und der auch als Komponist reussierte. Es geht darin um die österreichische zeitgenössische Musik ab 1945 und ihre wichtigsten Protagonist*innen. Erstmalig wird die kulturelle Brache der Nachkriegszeit in Wien filmisch erfasst. Schiskes Erscheinen als Lehrer war darin gleichsam der Urknall der zeitgenössischen Musik in Österreich. Waren doch alle wichtigen Komponist*innen, die heute Rang und Namen haben, seine Schüler und haben ihrerseits die heutige Avantgarde ausgebildet. Mit cineastischen Mitteln werden im Film moderne Klangwelten paraphrasiert, wobei es darum geht Neugierde und Faszination für diese Musik zu erwecken!

 

Bildcredit: filmdelights